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Wanderausstellung "Helfer auf vier Pfoten 100 Jahre Blindenführhundausbildung in Deutschland"

Am Dienstag, 28. März 2017, begrüßte gegen 11 Uhr die 1. Vorsitzende des Mülheimer Blinden- und Sehbehindertenvereins., Frau Maria St. Mont, die anwesenden Gäste und Vereinsmitglieder im Medienhaus recht herzlich und wünschte der Ausstellung '100 Jahre Blindenführhundausbildung in Deutschland', die bis zum 20. April im Medienhaus zu besichtigen ist, einen großen Zuspruch und einen guten Verlauf.
Im Anschluss daran überbrachte die 1. Bürgermeisterin der Stadt Mülheim an der Ruhr, Frau Margarete Wietelmann die besten Grüße der Stadt Mülheim und wünschte der Ausstellung viele Besucher und großen Zuspruch.
In ihrer Rede wies Frau Wietelmann auf die Jahrtausend lange Beziehung zwischen Mensch und Hund hin, als Begleiter, als Bewacher, als Behüter bis hin zum ausgebildeten Blindenführhund.
Nach ihrem kleinen Überblick über die Bedeutung und Entwicklung des Blindenhundewesens dankte Frau Wietelmann der Leitung des Medienhauses für die Unterstützung und Bereitstellung der Räume und dankte dem Mülheimer Blinden- und Sehbehindertenvereins für die Bereitschaft, diese Ausstellung in Mülheim zu zeigen.
Nach den guten Wünschen der Bürgermeisterin trat dann Frau Vera Giesen ans Mikrofon. Frau Giesen ist Vorstandsmitglied im BSV-Mülheim e.V. und Fachgruppenleiterin im Landesverband BSVN und dort zuständig für das Blindenhundewesen.
Frau Giesen ist seit 2002 blind und hat seit dieser Zeit einen Blindenführhund. Sie berichtete über ihre ersten Begegnungen mit Hunden, vor ihrer Erblindung. Hatte sie vorher noch sehr viel Respekt vor dem Hund und ging ihm möglichst aus dem Weg, ist dieses heute völlig umgekehrt. Ein Leben ohne Hund ist für sie und ihren Kindern nicht mehr denkbar. Frau Giesen ist durch den Hund wieder mobiler und damit selbstständiger geworden. Diese Ausstellung soll auf die Entwicklung, Ausbildung und den großen Nutzen der Blindenführhunde hinweisen und um Verständnis bitten, wenn ein Blinder mit Führhund einmal unbeabsichtigt ihren Weg kreuzen sollte.
Als letzter Redner freute sich Herr Alfred Beyer, VBGS-Vorsitzender, mit den Ausrichtern der Veranstaltung, dass die Ausstellung nach Mülheim geholt werden konnte und wünschte ihr regen Zuspruch und viel Erfolg.

Nach den Grußworten war nun der offizielle Teil beendet und die Ausstellung ist nun für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger offen. Der Eintritt ist frei und die Veranstalter hoffen nun auf möglichst viele Besucher.
Sie ist geöffnet in den Zeiten, in denen auch das Medienhaus geöffnet ist und sie wird gezeigt bis zum 20. April 2017.
Nach einer kleinen Pause, in der sich die Besucher über die Entwicklung des Blindenhundewesens in Deutschland auf 11 mannshohen Bildtafeln informieren konnten, las Herr Küch, von der Blindenhundeschule Küch, aus seinem Buch 'Krümel macht mobil' einige Kapitel vor, von der Geburt über Aufzucht bis hin zur Ausbildung eines Führhundes, ehe einige Vorführungen der Hunde durch die mitangereisten Hundeausbilder auf dem Vorplatz des Medienhauses gezeigt wurden.

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