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Kloster Saarn - schon einmal dort gewesen?

Es war einer der wenigen Sonnentage dieses Jahres, als sich eine Mitgliedergruppe des BSV-Mülheim am 6. Juli 2013 morgens am Hauptbahnhof traf, um von dort aus zu dem nur wenige Busminuten entfernt gelegenen Kloster Saarn zu fahren.

Ganz in der Nähe gelegen, ist die Klosteranlage Saarn doch oft für viele Mülheimer ein Ort, der noch relativ unbekannt ist.

Hier hat der Verein der Freunde und Förderer des Klosters Saarn e.V. ganze Arbeit geleistet! Ergrabenes führte nicht nur zur Rekonstruktion von altertümlichen Gegenständen, man konnte auch die damalige Lebensweise, die wirtschaftlichen Verhältnisse und Umstände nachvollziehen und die Klostergeschichte ergänzen.

So kann man heute die Klosteranlage, die teilweise erhalten ist, teilweise nur rekonstruiert werden konnte und ein kleines Klostermuseum besichtigen.

Führungen werden von ehrenamtlichen Helfern durchgeführt, die Spannendes berichten können.

 

Das Porzellan im Klostermuseum wurde langsam ausgegraben.

Foto: Karl-Heinz St. Mont

 

 

Herr Wolfgang Geibert empfing bei strahlendem Sonnenschein im Klosterhof unsere kleine Truppe, die bereits kurz nach den einführenden Worten an seinen Lippen hingen. Wusste doch Herr Geibert nicht nur die geschichtlichen Fakten mitzuteilen! Er berichtete auch von dem Leben einzelner Äbtinnen und verschwieg auch einige Anekdoten nicht!

Gemeinsam ging es dann in den Kreuzgang, in dem Grabplatten betastet werden konnten und wo auch so manche kleine Geschichte erfahren werden konnte.

Beim anschließenden Besuch des kleinen Klostermuseums erfuhren wir dann, wie man die Geschichte in den letzten Jahren wörtlich herausgegraben hat und wie man Stück für Stück die Geschichte des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters zusammengetragen hat.

Herr Geibert lies einen erahnen, welche Arbeit und auch Liebe dahintersteckt!

Heute wird die Anlage als Begegnungsstätte genutzt. Ein kleines Café ist in einem der Gebäude untergebracht, ein anderes wird als Wohngebäude genutzt.

Der Zugang zum Kloster ist übrigens barrierefrei!

Die Mitglieder hingen förmlich an den Lippen von Herrn Geibert und merkten gar nicht, wie die Zeit verging, ja tatsächlich verflog!

So mussten wir dann betrüblicherweise den Rundgang beenden und in dem Café einkehren! Der Kaffee tat doch dann richtig gut!

Der strahlende Sonnenschein machte dann letztlich den Ausflug perfekt, konnten wir doch draußen in der Sonne noch den Tag genießen!

Wahrscheinlich hat das eine oder andere Mitglied sich heimlich vorgenommen, dass dies nicht der letzte Besuch des Klosters war!

(Der Klostergarten wartet schließlich auch noch auf unseren Besuch!)

Dabei sei verraten, dass dies die erste Führung für blinde und sehbehinderte Menschen war! Man muss sich nur trauen und fragen!

Vielen Dank an Herrn Geibert, der sich auf dieses Experiment eingelassen hat!

(Vera Giesen)

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