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Blinde und Sehbehinderte aus Mülheim besichtigten das "Peter Kuhn Haus" in Duisburg

Unsere Blindenführhunde sind herzlich willkommen!

Nach einem Vortrag beim BSV in Mülheim, in dem das Duisburger ?Peter Kuhn Haus' mit deren speziell für Blinde und Sehbehinderte eingerichtete Abteilung für Blinde und Sehbehinderte vorgestellt wurde, entstand bei einigen Mitgliedern des Blinden- und Sehbehindertenvereins der Wunsch, diese Einrichtung einmal zu besichtigen, worauf die Leitung des Peter Kuhn Hauses sofort eine Einladung aussprach..
Eine Gruppe Sehbehinderter aus Mülheim mit ihren sehenden Begleitern besichtigten daher Mitte Mai das Peter-Kuhn-Haus in Duisburg-Obermeiderich.
Das ?Peter-Kuhn-Haus' ist ein Teil des Evangelischen Christophoruswerkes e.V., sehr schön im Duisburg-Obermeiderich gelegen, in waldreicher Umgebung an der Neumühler Straße, Höhe ?Landschaftspark Nord, und bietet Menschen, die ihren Alltag nicht mehr alleine gestalten können, Unterstützung und Pflege.
Natürlich wurden die Mülheimer an der Straßenbahnhaltestelle von Mitarbeitern des
Peter-Kuhn-Hauses in Empfang genommen.
Nach der Begrüßung und einer Pause mit Kaffee und Kuchen gab es vor der Besichtigung eine kleine Einführung durch die Heimleitung.
Im Anschluss daran wurden die Mülheimer Gäste zur Besichtigung der 3. Etage unter fachlicher Leitung der Mitarbeiter gebeten.
Mit dem Aufzug, der selbstverständlich neben einer Großziffern -Etagenanzeige auch über eine Etagenansage über Lautsprecher besitzt, fuhr man vom Erdgeschoß in die 3. Etage. Dabei wurden der Gruppe die einzelnen Etagen erklärt, an denen man mit dem Aufzug vorbeifuhr.
Das Erdgeschoss ist für die Pflege und Betreuung von an Demenz erkrankter Menschen angepasst.
Die 1. Etage ist hauptsächlich Gehörlosen, und die 2. Etage adipösen Bewohnern vorbehalten.
Die 3. Etage ist ein im Aufbau befindlicher Wohnbereich für Blinde und Sehbehinderte.
Diese Etage mit allen Einrichtungen war das Ziel der Besichtigung. Die Leitung dieses Bereiches bat um Beurteilung der zu gestaltenden Hinweismöglichkeiten, wie zum Beispiel Handläufe mit Beschriftung in Pyramidenschrift die Flurrichtung, Zimmernummernbereiche und/oder Flurabschnitt anzeigen sollen.
Oder wie führt man Bodenindikatoren mit Aufmerksamkeitsfeldern und Leitlinien aus,
um den Bewohner dieser Etage zielgenau zu seinem Zimmer, zum Speiseraum oder, zum Aufzug oder zum Gesellschaftsraum zu leiten. An jedem Zimmer sollte eine ertastbare Zimmernummer angebracht werden
Die Einzelzimmer haben eine Größe zwischen 35 bis 45 Quadratmeter, können zum Teil individuell, nach persönlichem Geschmack eingerichtet werden, selbstverständlich verfügen alle Zimmer über ein eigenes Bad mit Toilette. Für Paare stehen auch einige größere Doppelzimmer zur Verfügung.
Ausgenommen den Wohnräumen gibt es auf der 3. Etage auch einen großen, sehr schön eingerichteten Gesellschaftsraum, in dem man sich mit seiner Familie und Freunden zu persönlichen Feiern treffen kann, oder man trifft sich ganz zwanglos mit anderen Bewohnern zum gemeinsamen Gespräch oder Spiel.
Zum Schluss der Besichtigung wurde der BSV-Gruppe noch der große Essraum mit Küche vorgestellt, wo alle Bewohner der Etage ihre täglichen Mahlzeiten einnehmen.
Nach der Besichtigung wurde die Mülheimer Gruppe, begleitet von mehreren Mitarbeitern des ?Peter Kuhn Hauses' über die Gesamtanlage des Christophoruswerkes geführt und ihnen wurden die Bedeutung der einzelnen Gebäude erklärt, ehe man sich
An der nahe liegenden Straßenbahnhaltestelle verabschiedete.
(Paul Krämer)

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